2020 ist mein Solo-Album erschienen. „Willkommen im Wunderland" — ein Projekt, für das ich alles gegeben habe. Zeit, Geld, Energie. Ich hätte stolz sein sollen.

Ich war fertig.

Nicht müde. Fertig. Der Unterschied ist wichtig.

Hinter diesem Album steckten 6 Jahre Arbeit. Daneben betrieb ich damals neun Bands gleichzeitig und eine eigene Musikagentur — mit Kind, Haus und finanziellen Verpflichtungen. Irgendwann hat der Körper entschieden, was der Kopf nicht wahrhaben wollte. Das Burnout kam nicht als Warnung. Es kam als Tatsache.

Das war der Anfang von allem, was danach folgte.


Nina Fleisch als Sängerin – vor dem Weg zur KI-Beraterin
© Manuel Paul Photography

Aufgewachsen zwischen Zahlen und Bühne

Ich bin in Altach aufgewachsen, kleiner Ort in Vorarlberg. HAK-Abschluss mit Marketingschwerpunkt. Danach Berufspraxis in Unternehmen wie Blum, Freihof, GRAWE — strukturiertes Denken, Abläufe, Kommunikation. Ich war gut darin.

Und gleichzeitig hat mich immer die Bühne gerufen.

2013 habe ich den Sprung gewagt: eigene Künstler- und Musikagentur, Sängerin. 2017 bin ich Mitgründerin von hochzeitspoeten.at geworden — ein Hochzeitsportal für Vorarlberg, das wir 2021 erfolgreich an Rusmedia verkauft haben.

Ich war unterwegs. Ich habe gestaltet. Ich habe geliebt, was ich tat.

Was ich unterschätzt hatte: Leidenschaft erzeugt keine Struktur. Sie braucht eine.


Neun Bands. Ein System, das nicht existierte.

Auf dem Höhepunkt meiner Musikkarriere war ich in neun Bands aktiv. Neun verschiedene Projekte, neun Stilrichtungen, neun Mal derselbe unsichtbare Aufwand dahinter: Angebote schreiben, Rechnungen stellen, Mails beantworten, Termine koordinieren.

Das Warum war die Musik. Das Hamsterrad war die Bürokratie.

Ich habe nie aufgehört zu fragen, wie man das besser machen könnte. Die Antwort kam erst, als ich gezwungen war, innezuhalten.


Was eine Auszeit sichtbar macht

In der Pause hat sich etwas verschoben. Nicht plötzlich. Langsam.

Ich habe angefangen, meine eigene Arbeit mit anderen Augen zu sehen — als Mensch, der fragt: Warum kostet das alles so viel? Warum fühlt sich so vieles nach Wiederholung an?

Die Antwort war weder glamourös noch komplex: Ich habe systematisch alles selbst gemacht, was delegierbar gewesen wäre. E-Mails, die immer gleich klangen. Texte, die sich wiederholten. Prozesse ohne Prozesse.

In dieser Phase bin ich zum ersten Mal ernsthaft mit KI in Berührung gekommen. Ich hatte ein konkretes Problem und habe eine Lösung gesucht.


Vom Ausprobieren zum Verstehen

Die letzten 3 Jahre waren intensiv. Coachings im Social-Media-Bereich und in der künstlichen Intelligenz. Ich habe gelernt, was Claude gut kann und was nicht. Ich habe verstanden, wie man ChatGPT richtig einsetzt — und wo seine Grenzen liegen. Ich habe Workflows gebaut, Prompts entwickelt, Systeme aufgebaut, die für mich laufen, während ich andere Dinge tue.

Zertifizierung zur Automation- und Agent-Managerin. Echte Projekte, echte Fehler, echte Lernkurve.

KI hat mir nicht das Denken abgenommen. Sie hat mir den Kopf freigeräumt, damit ich wieder wirklich denken kann.

Das ist ein Unterschied, den man erst versteht, wenn man ihn erlebt hat.


Warum MY SOULUTION

Ich weiß noch so genau, wie es sich anfühlt, den Kopf über Wasser halten zu müssen. In all den vielen Aufgaben fast unterzugehen. Immer zu „schwimmen".

Und ein großer Teil von mir wollte anderen Menschen immer schon helfen, ihnen gut tun — deshalb auch das Singen, deshalb die Bühne. Das war nie nur Performance. Das war Verbindung.

KI passt zu mir, weil ich auch erst lernen musste, was es heißt, Struktur in etwas hineinzubringen. Weil ich gelernt habe, Prozesse aufzudröseln und zu optimieren. Ich bin nach wie vor neugierig, lerne schnell — und liebe es vor allem, immer wieder dazuzulernen.

MY SOULUTION ist keine Idee, die ich am Schreibtisch entwickelt habe. Sie ist aus einer echten Erfahrung entstanden — aus dem Wissen, wie es ist, brillante Ideen zu haben und im eigenen Betrieb zu versinken. Und aus der Überzeugung, dass die richtigen Werkzeuge das verändern können.


Fazit

Ich bin nicht den direkten Weg gegangen. Ich bin über eine Bühne, durch das Burnout und durch Jahre intensiver Arbeit hier gelandet.

Und jetzt tue ich das, was ich schon immer getan habe: Ich denke in Abläufen. Ich suche nach dem, was besser geht. Und ich helfe anderen, das auch zu sehen.

Das hätte ich mir vor fünf Jahren nicht ausgedacht. Aber es passt.

Nächster Schritt

Wo schafft KI in deinem Betrieb sofort Luft?

MY SOULUTION schaut sich das gemeinsam mit dir an — konkret, ohne Technik-Kauderwelsch.

Jetzt Potenzialanalyse anfragen →
← Zurück zu MY SOULUTION