Ludwig van Beethoven; Lithografie nach einer Zeichnung von August von Kloeber; 1841 © Österreichische Nationalbibliothek
Ludwig van Beethoven; Lithografie nach einer Zeichnung von August von Kloeber; 1841 © Österreichische Nationalbibliothek

Verlängerung „Beethoven”- Ausstellung: Menschenwelt und Götterfunken

Die Österreichische Nationalbibliothek verlängert die erfolgreiche Sonderausstellung zu Ludwig van Beethoven bis 10. Jänner 2021: „Beethoven. Menschenwelt und Götterfunken” ist damit das ganze Jubiläumsjahr hindurch zu sehen.


Ludwig van Beethoven: Der Name steht für ein musikalisches Lebenswerk, das bis heute die Menschen weltweit begeistert. Zum 250. Geburtstag des großen Komponisten im Jahr 2020 widmet ihm die Österreichische Nationalbibliothek im Prunksaal die Sonderausstellung „Beethoven. Menschenwelt und Götterfunken“. Über 100 Objekte präsentieren darin den Menschen ebenso wie das überragende Musikgenie. Das Spektrum reicht von wichtigen Originalpartituren über eine umfangreiche Sammlung von Briefen bis hin zu interessanten Bilddokumenten, die alle aus den Beständen der Österreichischen Nationalbibliothek stammen. Bereichert werden diese historischen „Zeitzeugen“ um eine kostbare Leihgabe der Staatsbibliothek zu Berlin: Ein Teil des Originalmanuskripts der 9. Sinfonie, des wahrscheinlich bekanntesten Werkes Beethovens. Aufgeschlagen ist die Seite, die die berühmten Textworte „Freude, schöner Götterfunken“enthält. Die Partitur zählt seit 2001 zum UNESCO-Weltdokumentenerbe.

Bis zur Corona-bedingten Schließung des Prunksaals Mitte März wurde diese Ausstellung von über 100.000 Gästen besucht. Alle, die sie noch nicht sehen konnten, haben bis einschließlich Sonntag, 10. Jänner 2021 dazu Gelegenheit. Beethovens Briefe, handschriftliche und gedruckte Partituren sowie zahlreiche Porträts von ihm und seinen ZeitgenossInnen sind damit noch das ganze Jubiläumsjahr hindurch zu besichtigen.


Solist der Wiener Sängerknaben singt „Freude schöner Götterfunke” @ Fest der Freude, Wien 2018